
Steuerschätzung zeigt Stabilität, aber keinen Spielraum
Die aktuelle regionalisierte Mai-Steuerschätzung für Brandenburg macht deutlich: Unsere Steuereinnahmen bleiben trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage stabil. Das ist zunächst eine gute Nachricht. Gleichzeitig zeigt die Schätzung aber auch, dass für den Landeshaushalt 2027/2028 keine zusätzlichen Spielräume für neue Ausgaben entstehen. Für das Jahr 2026 wird gegenüber der Steuerschätzung vom Mai 2025 mit Mehreinnahmen von rund 95,3 Millionen Euro gerechnet. Auch die Kommunen profitieren davon: Im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs gehen rund 21,3 Millionen Euro an Städte, Gemeinden und Landkreise. Das stärkt die kommunale Ebene und schafft ein Stück Planungssicherheit. Als Mitglied im Haushalts- und Finanzausschuss ist mir wichtig, dass wir auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten umsichtig und verlässlich haushalten. Wir dürfen uns nicht auf kurzfristige Mehreinnahmen verlassen, sondern müssen unsere Finanzpolitik mit Augenmaß gestalten. Nur so bleibt Brandenburg handlungsfähig

